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Gustav Fritz Mildner

Fritz (Ahn 2) wurde als erstes Kind von 6 am 10.12.1897 in Königstein geboren. Nach Besuch der Volksschule in Königstein kam er aufs Lehrerseminar nach Pirna. Er war 17 Jahre als der 1. Weltkrieg ausbrach. Von der deutsch-nationalen Bewegung wurde er mitgerissen und zog als Kriegsfreiwilliger in den Krieg. Er erlebte den Krieg an der Westfront mit aller Härte als Unteroffizier in einer Pioniereinheit.
Seine erste Lehrerstelle als Lehrer war in Hermsdorf.

1922 heiratete er in Rosenthal die Käthe Weigel . 1928 wurde sein Sohn Siegfried geboren. In Königstein unterrichtete er zwei Jahre die Klasse seines Sohnes.
Die Inflation und die dadurch notwendige Aufgabe des väterlichen Geschäftes bereiteten ihm Sorge. Nach dem Krieg wurde er als Lehrer entlassen. Mühsam schlug sich die Familie mit Heimarbeit durch.

Die Familie lebte in einer großen Wohnung am Festungsberg 32f in Königstein. Zuerst war auch die Familie Weigel mit in dieser Wohnung. Später erhielten diese eine Wohnung in Königstein.
Siegfried heiratete 1949 und wohnte mit seiner Frau in der Wohnung seiner Eltern. Im Sommer wurde ein Zimmer vermietet und somit konnte eine zusätzliche Geldeinnahme gesichert werden. Schließlich wurde Fritz Prokurist in der Knopffabrik Grohmann.
Fritz war immer der ruhende Pol in der Familie, der klug abwägend, immer die richtigen Entscheidungen traf. Er war ein guter Mensch und half, wo er konnte. Er wäre seinen Enkeln ein guter Opa gewesen. 1954 starb er nach kurzer Krankheit.

Emil Gustav Mildner

Gustav (Ahn 4) wurde am 1.3.1875 in Goldbach geboren. Er lernte, wie sein Vater Ferdinand, Schneider und war Schneidermeister. Seine Mutter, Amalie Auguste Maatz, war nach seiner Geburt verstorben. Seine Stiefmutter war die Schwester seiner Mutter. Als er 22 Jahre war, heiratete er die Hulda Schöne. Die Linie Schöne war aus dem Raum Meißen und Nossen.
Gustav übernahm 1897 vom Vater Ferdinand den kleinen Laden in Königstein in der Cunnersdorfer Straße. Um 1900 pachtete er in Königstein in der Bielathalstraße einen Kleiderladen.
Es hatte 5 Kinder.

Gustav war von 1914 bis 1918 im Krieg. Er kam mit einem Lungenleiden zurück und verstarb am 05.06.1919 in Königstein im Alter von 44 Jahren.
Den Kleiderladen übernahm 1929 der Sohn, Schneidermeister Rudolf Mildner. Die Kinder Felix und Rudolf starben auch an einer Lungenkrankheit.
Gretel blieb unverheiratet und starb 1975 in Pirna.
Elsel heiratete 1938 Arno Kunath aus Helmsdorf und lebt in Pirna mit den zwei Kindern Helga und Margitta. Hulda zog nach Pirna zu ihrer Tochter Elsa und verstarb dort 1947.
So gut sie konnte, half sie ihren Kindern und den drei Enkeln Siegfried, Helga und Margitta und hatte mit diesen ein herzliches Verhältnis.

Ida Hedwig Hulda Schöne

Hulda wurde als Kind des Karl Friedrich August Schöne und der Ida Christiane Louise geb. Rupp am 08.10.1873 in Neucoschütz geboren. Sie hatte 6 Geschwister.
Sie war schon 20 Jahre alt als der Bruder Gustav geboren wurde.
Zunächst war sie Hausgehilfin bei einem Bäcker in Dresden. Dort hat sie auch Nudeln gemacht und verkauft. Dann war sie Köchin bei einem Apotheker in Dresden. Als dieser nach Königstein zog, nahm er die Hulda mit. In Königstein lernte sie den Schneidermeister Gustav Mildner kennen und lieben. Sie war 24 Jahre alt als sie 1897 in Gittersee heiratete.
Die Ahnen der Familie Schöne lebten bisher im Raum Dresden, Meißen, Nossen, Miltitz.
Gustav kam krank aus dem Krieg zurück (Tbc) und starb 1919.
Hulda führte den Laden weiter, unterstützt von ihren Kindern. Die Probleme der Inflation zwangen jedoch zur Aufgabe des Ladens. Ihr Sohn Rudolf übernahm die Schneiderei.
Hulda zog zu ihrer jüngsten Tochter Elsa nach Pirna. Am 07.01.1947 starb sie in Pirna, 74 Jahre alt.

Linie Schöne

NameGeboreninBeruf
Hulde
1873
Neucoschütz
Köchin
Karl Friedrich August
1848
Haßlau
Müller, Bodenmeister
Friedrich August
1821
Nossen
Kutscher
Joh. Carl Gottlob
1794
Miltitz
Handarbeiter, Häusler
Johann Gottlieb
1769
Miltitz
Gärtner
Daniel
um 1723
Hynitz
Tischler
Heinrich
1688
Miltitz
Tischler
Daniel
um 1656
Roitzschen
Tischler